Bewährte Praktiken für die Zustellbarkeit

In diesem Artikel geben wir Ihnen einige Ratschläge, wie Sie die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails verbessern können.

Was ist E-Mail-Zustellbarkeit?

Die Zustellbarkeit einer E-Mail bezieht sich darauf, Empfänger im Hauppostteingang zu erreichen und nicht gefiltert oder in einen Spam-Ordner einsortiert zu werden.

Die Zustellbarkeit von E-Mail-Kampagnen ist ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Marketingmaßnahmen und drückt sich in einer allgemeinen Zustellbarkeits- oder Posteingangsrate aus. 

Allerdings können viele Faktoren die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails beeinflussen:

  • Die Qualität der verwendeten E-Mail-Adresse (Verwendung eines personalisierten und authentifizierten Domainnamens)
  • Die Qualität Ihrer Email Adressdatenbank
  • Die Reputation der IP-Adressen der Versandserver
  • Die Spam- und Bouncerate
  • Die Verwendung von Spam-Wörtern

Die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails hängt jedoch am meisten von Ihren eigenen Praktiken ab.

Sie müssen Ihre Statistiken für die E-Mail-Zustellbarkeit überprüfen.

Aus technischer Sicht raten wir Ihnen, diese drei Maßnahmen zu befolgen:

  1. Verwenden Sie einen personalisierten und authentifizierten Domainnamen
  2. Entfernen Sie regelmäßig Kontakten mit Status „bounced“ (unzustellbar) und „Abgemeldet“ aus Ihrer Kontaktliste
  3. Senden Sie E-Mails nur an Personen, die Ihnen dies ausdrücklich genehmigt haben

1. Verwendung einer personalisierten und authentifizierten E-Mail-Adresse:

Viele Empfangsserver filtern die E-Mails entsprechend dem Empfangsverlauf, indem sie Anti-Spam-Filter einrichten. 

Um zu vermeiden, dass Ihre E-Mails als Spam gefiltert werden, wird dringend empfohlen, eine E-Mail-Adresse mit einem personalisierten Domain-Namen zu verwenden und sie so mit unserem Service zu authentifizieren.

Auf diese Weise gewinnen Sie an Glaubwürdigkeit bei Ihren Kontakten, und aus technischer Sicht werden die Server für den Postempfang den Ruf Ihrer Domäne anerkennen.

Um Ihren Domainnamen zu authentifizieren, befolgen Sie die in diesem Artikel beschriebenen Schritte und wenden sich bitte an unser Support-Team, wenn Sie weitere Unterstützung benötigen.

2. Bereinigen Sie Ihre Kontaktliste:

Es ist sehr wichtig, eine gepflegte Kontaktdatenbank zu haben. Es ist es unerlässlich, diese regelmäßig zu überprüfen.
Das Versenden von E-Mails an nicht existierende Empfänger senkt Ihre Zustellbarkeitsrate und kann auch den Ruf Ihrer E-Mail-Weiterleitungsdomäne schädigen.
Ihre Kontaktdatenbank kann zwei Arten von E-Mail-Adressen enthalten, die die Zustellbarkeit einschränken:
  • Nicht vorhandene Adressen, die als „Bounced“ gekennzeichnet werden.
  • Inaktive/ abgemeldete Adressen. 

E-Mail-Anbieter analysieren Ihre Kampagnendaten und bestrafen Sie, wenn Ihre E-Mails nicht geöffnet werden. Somit ist es wichtig, Ihre Kontakte zu löschen, die sich in einer dieser beiden Gruppen befinden.

2.1 Nicht vorhandene Adressen zu löschen:

Es gibt zwei Arten von nicht vorhandenen Adressen:

  • Alte E-Mail-Adressen, die möglicherweise gelöscht wurden
  • Falsch geschriebene E-Mail-Adressen

Mit systeme.io und dank der Filter, die auf Ihrer Kontaktliste verfügbar sind, können Sie mit einem Klick die Liste Ihrer Kontakte mit dem Status "Bounced " erhalten.

Um mehr darüber zu erfahren, befolgen Sie bitte die in diesem Artikel beschriebene Schritte.

2.2 Inaktive Adressen löschen:

Ihre inaktiven Kontakte können Ihre Öffnungsrate senken, was sich direkt auf Ihren Ruf bei E-Mail-Anbietern auswirkt.

Warum werden manche E-Mail-Adressen inaktiv?

Es gibt verschiedene Gründe:

  • Ihre E-Mails werden als Spam gefiltert und vom Kunden nicht mehr gesehen 
  • Der Kunde ist nicht mehr an den von Ihnen angebotenen Aktivitäten/Dienstleistungen interessiert
  • Ihr Kunde erhält zu viele E-Mails und hat keine Zeit, Ihre E-Mails zu öffnen

Um diese inaktiven Adressen zu verwalten, sollten Sie sie zunächst in einer neuen Liste einstufen, indem Sie TAGs hinzufügen.

Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Durchführung spezifischer Wiederansprache-Kampagnen
  • Löschen Sie diese Adressen permanent
Wenn Sie diese Kontakte aus Ihrer Kontaktliste löschen möchten, können Sie die von systeme.io angebotenen Filter verwenden, um die Kontakte entsprechend der für diesen Zweck gewählten Frist zu löschen.
Um mehr zu erfahren, folgen Sie bitte der in diesem Artikel beschriebenen Vorgehensweise.

3. Wie kann man gute Email-Praktiken einhalten?

Das Versenden von E-Mails an Ihre Kontakte ist eine gute Möglichkeit, mit ihnen in Kontakt zu bleiben, damit Sie nicht in Vergessenheit geraten, aber es muss ordnungsgemäß durchgeführt werden.

3.1 Gezieltes E-Mailen:

Die Kenntnis Ihrer Zielgruppe ist bei einer E-Mail-Marketing-Kampagne von entscheidender Bedeutung, denn sie ermöglicht es Ihnen, nur die Personen anzusprechen, die mit Ihnen korrespondieren und wirklich an Ihrem Inhalt oder Produkt interessiert sind.
Mit einer guten Zielgruppenanvisierung stellen Sie sicher, dass alle Kontakte auf Ihrer Liste an dem interessiert sind, was Sie ihnen zu bieten haben, und werden daher eher brereit sein, Ihre E-Mail zu öffnen, zu lesen oder sogar zu beantworten.
Wenn Sie Ihre E-Mail-Kampagnen ohne jegliche Personalisierung an alle Ihre Kontakte senden, werden Sie schlechte Öffnungsraten erhalten. Bedenken Sie, dass nicht alle Kontakte an denselben Dingen interessiert sind. Wenn Sie ihnen ständig Inhalte anbieten, die nicht zu ihnen passen, werden sie Ihre E-Mails möglicherweise nicht mehr öffnen oder Sie als Spam kennzeichnen.
Um ihr Interesse aufrechtzuerhalten, müssen Sie Ihre Kontakte nach ihren Vorzügen segmentieren und sich an deren Erwartungen orientieren. Dafür können Sie TAGs  verwenden.
Wichtig ist auch, dass Sie E-Mails niemals an Kontakte senden, die Ihnen dies nicht ausdrücklich erlaubt haben - dies würde Ihre Statistiken buchstäblich ruinieren.
Außerdem ist der Kauf einer Kontaktliste strengstens untersagt. 

3.2 Achten Sie auf Ihre Betreffzeilen und Inhalte, nehmen Sie sich Zeit für Testkampagnen

Die Betreffzeile einer E-Mail ist die erste Präsentation Ihrer Mitteilung, aber auch Ihres Unternehmens.
Sie ist der erste Eindruck Ihrer E-Mail. Es hängt sehr oft von der Betreffzeile ab, ob jemand die E-Mail öffnet. Wenn sie optimiert ist, wird sie die Öffnungsrate Ihrer E-Mails direkt beeinflussen.

Es gibt einige gute Praktiken, die befolgt werden sollten:

  • Lassen Sie den Betreff nicht leer
  • Vermeiden Sie Schockwörter, Polemik und Großbuchstaben
  • Begrenzen Sie plakative Zeichen, wie zahlreiche Ausrufe- und Fragezeichen

Die Betreffzeile muss verdeutlichen, dass Sie Ihrem Empfänger einen Mehrwert zu bieten haben, sie muss ihn anziehen und nicht vertreiben. Um die Neugier des Empfängers etwas mehr zu wecken, kann das Einfügen von Personalisierungselementen in die Betreffzeile hilfreich sein und die Öffnungsrate erheblich steigern. 

3.3 "Spam-Worte" beachten:

Die Spamerkennung durch künstliche Intelligenz hat sich weiterentwickelt und basiert seit vielen Jahren nicht mehr nur auf dem Vorhandensein eines Wortes, sondern auch auf:

  • Dem E-Mail-Kontext
  • Wie oft ein Wort vorkommt
  • Die Platzierung in der E-Mail
  • Die Rechtschreibung
E-Mail-Anbieter scannen den gesamten Inhalt einer E-Mail, um festzustellen, in welche Kategorie (Hauptpostfach, Werbung, Spam usw.) sie eingeordnet wird.
Vermeiden Sie "Spam-Wörter", denn sie können dazu beitragen, dass Ihre Mitteilung im Spam-Ordner landet. Achten Sie immer auf die Wortwahl Ihres Inhalts für E-Mails. 

3.4 Erleichtern Sie das Abbestellen:

Das Thema Abmeldung, wenn Sie die Zustellbarkeit verbessern wollen, kann frustrierend sein. Hier sind Gründe, die Notwendigkeit dieser Option zu verstehen: 
Wenn eine Person eine E-Mail erhält, die sie nicht haben möchte, stehen drei Möglichkeiten zu Verfügung:
  • Die Abmeldung
  • Keine E-Mails mehr zu öffnen
  • Die E-Mail als Spam zu melden
Wenn Sie regelmäßig als Spam gemeldet werden, hat das katastrophale Auswirkungen auf Ihre Zustellbarkeit und kann sogar dazu führen, dass Sie von den E-Mail-Anbietern auf eine schwarze Liste gesetzt werden. Wenn Kunden Ihre E-Mails einfach nicht mehr öffnen, leidet auch Ihre Zustellbarkeit, weil Ihre Klickrate sinkt.

Die Abmeldeoption ist daher bei weitem die beste, fügen Sie sie unbedingt hinzu!

Es gibt kein Patentrezept zur Verbesserung Ihrer Zustellbarkeitsrate. Sie müssen nur konsequent sein, die wenigen aufgeführten Grundregeln beachten und daran denken, dass Ihre Statistiken immer von Ihren Praktiken abhängen. 

Zusätzlicher Artikel: 

So bestätigen Sie Ihren persönlichen Domainnamen.